Heilpraktikerin  Martina Signoria-Sohns

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht besteht in der Regel aus drei aufeinander aufbauenden 

Bestandteilen.

Zunächst die Osteopressur, bei der gezielt Rezeptoren in der Knochenhaut gedrückt werden. Dadurch können sich muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. Als Folge werden die Gelenkflächen und Wirbelkörper nicht mehr so stark aufeinandergepresst. Schon bei der ersten Behandlung lässt sich feststellen, ob die Schmerzen auf muskulär-fasziale Fehlspannungen zurückzuführen sind und die Liebscher & Bracht-Therapie helfen kann. 95 Prozent aller Patienten, die mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht behandelt wurden, gehen schmerzfrei oder erheblich schmerzärmer nach Hause. Der zweite Bestandteil ist die Faszien-Rollmassage. Faszien haben eine wichtige Aufgabe für unsere Körperwahrnehmung und Feinkoordination. Sie befinden sich sowohl in der oberflächlichen als auch in der tiefliegenden Muskulatur. Unser Fasziengewebe ermöglicht die Kraftübertragung innerhalb unseres Körpers und ist von über 100 Millionen Reiz-Rezeptoren besiedelt. In der Muskulatur bilden Faszien die Struktur, die uns Bewegung und Stabilität ermöglicht. Die spezielle Faszien-Rollmassage soll das Gewebe lockern und auf die anschließenden Übungen vorbereiten. Als Nebeneffekt des Rollens werden zusätzlich Überspannungen der Muskeln gemindert. Als dritte Säule der Therapie hat Liebscher & Bracht verschiedene Übungen, die sogenannten Engpassdehnungen entwickelt, die den muskulär-faszialen Verkürzungen gezielt entgegenwirken. Um die Schmerzfreiheit dauerhaft zu ermöglichen, ist eine konsequente Anwendung der Übungen erforderlich – parallel zur Osteopressur und darüber hinaus.
© Alle Bilder und Texte sind geistiges Eigentum, bzw. unterliegen dem Copyright des Websitenbesitzers wie im Impressum erwähnt.
NATURHEILVERFAHREN Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht